Daten und Fakten

Wichtige Daten für das Jahr 2017 und die kommenden  Jahre des peruanischen Bergbaus:

  • Produktion von Kupfer: 2,45 Mio. Tonnen (im Vorjahr: 2,44 Mio. Tonnen)
  • Anteil von 12% an der weltweiten Kupferproduktion
  • zweitwichtigster Kupferproduzent weltweit (nach Chile)
  • Beitrag zum BIP rund 10 %
  • 62% der Exporte sind dem Bergbau zugeschrieben
  • Aktuell gibt es 54 neue Explorationsprojekte (Stand: März 2018) mit einer Investitionssumme von U$ 306.5 Millionen
  • Gesamt-Bergbauportfolio beträgt U$ 58 Mrd. (Stand: Mai 2018)

 

Quelle: MEM

Übersicht: Peruanischer Bergbau

  • lange Tradition (zurück bis zur Inkazeit)
  • große und wirtschaftlich wichtige Vorkommen mineralischer Rohstoffe
  • Eines der rohstoffreichsten Länder Südamerikas
  • Multiplikatoreffekte auf andere Branchen - wichtigster Wachstumsmotor für die peruanische Wirtschaft
  • Weltweit zählt Peru zu den größten Förderländern von:

o    Kupfer

o    Silber

o    Zinn

o    Gold

o    Zink

o    Blei

o    Molybdän

Statistiken

Deutschland und Peru: Strategische Partner im Bergbau und Rohstoffbereich

Der Bergbau in Peru hat - wie in Deutschland - eine lange Tradition. Peru ist eines der rohstoffreichsten Länder Südamerikas, mit einem großen und wirtschaftlich wichtigen Vorkommen an mineralischen Rohstoffen.

Daher ist Peru für Deutschland ein wichtiger Lieferant dieser Rohstoffe und gleichzeitig Absatzmarkt für Bergbau- und Umwelttechnologien.

Wachstumstendenz des peruanischen Rohstoffsektors:

·      Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen und Institutionen bestehen in der gesamten Wertschöpfungskette:

 

 

 

Investitionen und Entwicklung

Peru ist bei zahlreichen Metallrohstoffen einer der größten Produzenten der Welt. Das Land belegt weltweit den zweiten Rang bei der Produktion von Silber, Rang drei bei Kupfer, Zinn und Zink, Rang vier bei Blei und Molybdän sowie Rang sechs bei Gold. Von untergeordneter Bedeutung sind die Nichtmetall und Energierohstoffe.

Die Förderung der bedeutendsten metallischen Rohstoffe verteilt sich auf 17 der 24 peruanischen Departamentos (politische Verwaltungsregionen). Der Schwerpunkt liegt in den südlichen und zentralen Anden. Auch in den kommenden Jahren wird tendenziell ein Wachstum des Rohstoffsektors in Peru erwartet. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass deutsche Unternehmen von der Entwicklung profitieren können.

Investitionen:

  • Bergbauministerium projiziert Investitionen von U$ 2,154 Mio. in den Bergbausektor für das Jahr 2018
  • Zwischen 2018 und 2022 werden insegesamt US$ 20.810 Mio. in den peruanischen Bergbausektor investiert (Schätzung des MEM) 
  • ·2019: vorraussichtlich eine Investionssumme von US$2.919 Mio. (36% mehr als im Vorjahr)

Quelle: Perunanisches Bergbauministerium (MEM)

Rohstoffabkommen

Die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Peru haben im Juli 2014 in Berlin ein Regierungsabkommen über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich unterzeichnet. In diesem Abkommen wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz sowie zur umwelt- und sozialverträglichen Ausgestaltung des peruanischen Rohstoffsektors verbindlich verankert. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Potenziale zum beiderseitigen Nutzen erschlossen werden.

Kontakt

Ann-Yasmin Reimers 
Projekt Manager
Rohstoffzentrum
+ 51 (1) 441 - 8616

Formular

Felix Hermoza
Projekt Manager
Rohstoffzentrum
+ 51 (1) 441 - 8616